TC Waldstetten e.V.
Tennis im Herzen der Drei-Kaiser-Berge

Die Chronik und das Archiv des Vereins   
      
April 1976:   
Am 9. April finden sich 129 am Tennisspiel interessierte Personen im "Sonnenhof" ein. In Waldstetten soll ein Tennisverein gegründet werden. Rolf Wieland eröffnet die Versammlung und informiert die Anwesenden über das Ziel des geplanten Vereins. Gerhard Waibel referiert über die rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen einer solchen Gründung.
Die Resonanz ist riesig. 88 Erwachsene und 32 Jugendliche melden sich spontan und verbindlich für den neuen Verein an. Gerhard Waibel leitet die anschließende Gründungsversammlung, in der die Vereinssatzung und die Mitgliedsbeiträge beschlossen werden. Erster Vereinsvorsitzenden wird Rolf Wieland.
   
      
Mai 1976:  
Schon am 3. Mai beschließt der Vereinsbeirat, fünf Tennisplätze zu errichten.
Die Gemeinde stellt das erforderliche Gelände pachtweise zur Verfügung.
Die Baugenehmigung bereitet Schwierigkeiten: die Plätze liegen im Schutzbereich der US-Bunkeranlagen. Das US-Army Headquarter in Heidelberg gibt endlich grünes Licht. Auch der Naturschutz muss von der zur Landschaft passenden Anlage überzeugt werden.
Die Fa. Maltzahn und Stief erhält den Auftrag für die Platzanlage, die Fa. Stumpf und Müller wird für die Beregnungsanlage engagiert, die Fa. Seitzer erstellt ein Holzhaus als Aufenthalts- und Sanitärgebäude, die Fa. Franz Herkommer errichtet die Ballwand und die Fa. Eduard Herkommer erledigt die Kanal- und Fundamentierungsarbeiten. Das Beiratsmitglied Hubert Wahl übernimmt die Bauleitung. Er wird dabei von Karl Kaiser und Bernhard Waibel unterstützt.
   
      
Juni 1976:   
Die Baugenehmigung ist erteilt! Mit dem Bau wird begonnen. Schlammlinsen im Bauplatz erhöhen die Baukosten enorm.    
      
August 1976:   
Der Verein zählt jetzt 255 Mitglieder. Die Eintragung ins Vereinsregister ist erfolgt. Eine Mitgliederversammlung beschließt die Platz- und Spielordnung.   
      
Oktober 1976:   
Die Plätze sind seit 19. Oktober bespielbar. Die Gesamtbaukosten betragen rund 230 000 DM.  

     
Januar 1977:   
Die Platzbaufirma Maltzahn und Stief wird zahlungsunfähig. Die als Subunternehmer eingesetzte Zaunfirma Thomas baut deshalb heimlich und leise bei Nacht und Nebel die Tennisplatzumzäunung wieder ab. Glücklicherweise (zumindest für den Tennisclub) wird der Zaun nur bis Schwäb. Gmünd transportiert und dort auf dem Dinkelacker-Gelände zwischengelagert. Beiratsmitglied und Rechtsanwalt Jörg Schmidt gewinnt den juristischen Wettstreit um den Zaun.
Trotz der Zaunaffäre wird der erste Tennisball in der Stuifenhalle am 15. Januar ein rauschender Erfolg.
  

  
März 1977:  
Die Fa. Schneele montiert den Zaun wieder. Die Fa. Thomas wird auf Übernahme der Kosten verklagt. Das Verfahren geht über drei Instanzen und dauert mehrere Jahre, bis der TC endlich Recht bekommt.
Die erste Frühjahrswartung wird durchgeführt.
Der Beirat beschließt für alle erwachsenen Vereinsmitglieder einen jährlichen Arbeitsdienst.
   
      
Mai 1977:   
Die Platzanlage wird eingeweiht. Im Anschluss wird am Fliegerheim bei Dixieland-Musik bis in den frühen Morgen gefeiert.   
      
August 1977:
Wegen der stark gestiegenen Mitgliederzahl beschließt der Beirat eine Aufnahmesperre   
      
Oktober 1977:
Der 2. Tennisball am 29. Oktober 1977 wird nur mäßig besucht.
Der Beirat lehnt den angebotenen Erwerb einer Traglufthalle ab.
   
      
1978:
Jetzt gehören bereits 316 Personen dem Verein an.
Erstmals führt der Verein die Frühjahrswartung selber durch. Alfred Kramer engagiert dazu den Lorcher Platzwart Weirather.
Der Beirat beschließt, unter der Regie des Sportwarts Alfred Kramer einer Rangliste aufzustellen.
Die Parkplatzanlage wird für ca. 18 000 DM fertig gestellt.
Im November findet der Tennisball statt.
Der Verein meldet erstmals eine Mannschaft für die Rundenspiele.
   
      
1979:
Die Mitgliederzahl steigt auf 372. Die Mitgliederversammlung beschließt, zwei weitere Tennisplätze zu bauen sowie eine Flutlichtanlage für rund 20 000 DM zu installieren.
Das Gartenfest am 30.6.ist ein echter Knüller: Das Gelände rings um die Platzanlage reicht kaum aus, die vielen Besucher unterzubringen. Ein Dank den Organisatoren Heidi Lauzansky und Udo Schimmele
Für den Tennisball im November wird die PH-Big-Band verpflichtet.
   
      
1980:
Die Gemeinde tätigt den Grunderwerb für die geplanten weiteren Tennisplätze. Mit dem Bau der Plätze wird die Fa. Rütsche beauftragt.
Für die Spielsaison 1980 werden zwei Herren-, eine Damen- und eine Jugendmannschaft gemeldet. Der Beirat beschließt ein Sportförderprogramm.
Ab Juli 1980 können die neuen Plätze bespielt werden. Die Gesamtkosten betragen rund 175.000 DM.
Die Verschuldung des Vereins steigt auf 204 000 DM.