Tennisclub Waldstetten
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 Interview mit Wolfgang Teuchert

Wolfe, zunächst die obligatorische Frage, seit wann spielst Du Tennis?

 1979 bin ich in die Tennisabteilung des SV Hussenhofen eingetreten, nachdem ich dort in meiner Jugendzeit auch Fussball gespielt hatte. Ab 1996 bis 2005 war ich Mitglied beim TV Gmünd.

Nach fast 25 jährigem Exil in Bettringen bin ich 2005 wieder nach Waldstetten gezogen und bin auch gleich in den hiesigen TC eingetreten.

 Wann bist Du in eine Herren-Mannschaft des TCW eingetreten?

 Ich glaube gleich 2006 habe ich erstmals in der Herren-Mannschaft, damals Herren 50, mitgespielt.

 Die Herren 55 sind dieses Jahr aufgestiegen. Wie groß war die Freude?

 Die Freude war natürlich riesengroß, nachdem wir den Aufstieg das Jahr zuvor äußerst unglücklich verpasst hatten. 

2014 hast Du die Position des Sportwarts übernommen und hattest zunächst keinen Stellvertreter. War es schwer sich alleine einzufinden?

 Eigentlich nicht. Mein Vorgänger Thomas Waibel hat mir ein „gut bestelltes Haus“ übergeben.

Nach der Übergabe der Unterlagen und Dateien konnte ich mich schnell in die neue Materie einarbeiten. Aufgetretene Probleme konnten mit Thomas schnell geklärt werden.

 Du hattest zwölf Vorgänger, der bekannteste wohl Alfred Kramer. Keiner hat sich bisher so lange in diesem Amt engagiert. Mit wie viel Freude gehst Du an diese Arbeit?

 Die Arbeit in einem Verein macht immer Spaß. Man kann gemeinsam gestalten.

Ich denke, ein bisschen „Ehrenamt“ tut nicht weh und kommt vielen zugute.

  Welche Aufgaben fallen in das Amt des Sportwarts?

 

Die Aufgaben der Sportwarte und deren Stellvertreter sind schon sehr vielfältig. Das beginnt zum Jahresende mit der Wahrnehmung von Terminen gegenüber dem Wtb und Wlsb. Es müssen schon die Mannschaften für die kommende Spielsaison benannt werden und auch Zuschüsse beantragt werden. Im März werden die namentlichen Mannschaftsmeldungen abgegeben. Spielerdaten und Lizenzen müssen gepflegt, ebenso die evtl. neu verfassten Spielregeln aufbereitet und den Mannschaftsführern zur Verfügung gestellt werden. Zum Beginn der Spieltage müssen Bälle bestellt sein etc.pp. Im Spielbetrieb haben wir durchschnittlich immer ca. sechs aktive und ca. 4 Kinder/Jugendmannschaften.

Die Saison endet schließlich im September/Oktober mit der Organisation des Mitternachtsturniers und eines Abschlussessens der aktiven Mannschaften.

 Abschließend wäre noch ein sehr wichtiger Teil, die Organisation des Trainingsbetriebs, zu nennen. Dieser sehr aufwändige Bereich wurde in den vergangenen Jahren dankenderweise von den Jugendwartinnen Bettina und Katja übernommen. Neben zweier aktiven Mannschaften, wurden letzte Saison insgesamt 80 Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit gegeben, am Tennistraining kostengünstig teilzunehmen. Für den TC ist es zwar ein ordentlich monetärer Aufwand, doch meines Erachtens die richtige Investitionen in die Zukunft unseres Vereins.

Du warst von Beruf Kriminalhauptkommissar. Was war Dein schwierigster Einsatz?

 Es gibt nur schwierige Einsätze bei der Kriminalpolizei. Spass beiseite.

Während meiner Tätigkeit war ich vorwiegend mit der Bearbeitung von Wirtschaftsdelikten befasst. Da gab es zwar schwierige komplexe Verfahren zu bearbeiten, die aber gut beherrschbar waren.

Schwierige Verfahren waren allesamt die vielen Todesfallermittlungen, die während meiner Bereitschaftszeiten, über Jahrzehnte hinweg, angelaufen sind. 

Auf dem Tennisplatz kommt es auch hin und wieder zu regelrechten Krimis. Musstest Du schon einmal einschreiten?

 Im übertragenen Sinne schon, allerdings mit negativem Erfolg.

Geschehen in der letzten Saison. Bis zum letzten Spieltag lagen wir mit Riesbürg ungeschlagen an der Spitze. Die Einzel und Doppelspiele waren bis zum 4:4 ausgeglichen. Das letzte Doppel musste die Entscheidung bringen.

Das Doppel Hajo Miller/W. Teuchert verlor unglücklich im Match-Tie-Break.

Der mögliche Aufstieg war somit passe.

 2018 bist Du in den Ruhestand getreten und wirst inzwischen tatkräftig von Alexander Feucht unterstützt. Kommt jetzt manchmal Langeweile auf?

Nein. Wir vorhin erklärt sind die Aufgaben ja sehr vielfältig.

Ich freue mich, dass Alex das Amt des Stellvertreters übernommen hat. Er ist ja der Enkel von Alfred Kramer. Vielleicht wird er das Amt des Sportwarts mittelfristig mal übernehmen und die Tennisdynastie Kramer/Feucht in die Zukunft führen.  

Die letzte Frage, was wünschst Du Dir für die kommende Saison?

 

Schönes, nicht zu heißes Wetter. Interessante und erfolgreiche Medenspiele, ein reger Besuch auf unserer schönen Anlage und für alle eine verletzungsfreie Spielsaison.

  Vielen Dank für das Interview!